Comenius University
Archaeology
Der Fundverband aus Čebovce – Zelený hrad, der im Sammlungsbestand des SNM-Archäologischen Museums aufbewahrt wird, enthält unter anderem auch Verriegelungssysteme. Anhand einer Analyse und der Analogien bemühten wir uns um eine genauere... more
Der Fundverband aus Čebovce – Zelený hrad, der im Sammlungsbestand des SNM-Archäologischen Museums aufbewahrt wird, enthält unter anderem auch Verriegelungssysteme. Anhand einer Analyse und der Analogien bemühten wir uns um eine genauere Bestimmung und Datierung der Funde von einem Tür- und mehreren
Hängeschlössern aus der obengenannten Fundstelle. Den ganzen Verband kann man ins 15. Jahrhundert einordnen. Damals dominierten die sog. deutschen Schlösser, zu denen das obenerwähnte Türschloss (DV1) zählt. Die
Hängeschlösser ordnen wir zu den Riegelschlössern mit kubischem Schlosskasten zu. Das Exemplar mit häuschenförmigem Vorsprung für das Schlüsselloch (VS1) datieren wir aufgrund der Analogien ins 15. Jahrhundert
und in dieselbe Periode kann man auch die übrigen simplen Formen von eckigen Hängeschlössern (VS2-VS5)
einordnen. Es handelt sich eindeutig um Produkte der in Städten ansässigen Schlosser, vermutlich aus dem mittelslowakischen Bergbaugebiet. Auf die Herstellung von Schlössern und Schlüsseln spezialisierten sich die sog.
deutschen Schlosser. In der behandelten Region, und zwar in Radvaň nad Hronom (heute ein Stadtteil von Banská
Bystrica), entwickelte sich im 17. Jahrhundert sogar eine spezielle, auf die Herstellung von Hängeschlössern orientierte handwerkliche Produktion.
Hängeschlössern aus der obengenannten Fundstelle. Den ganzen Verband kann man ins 15. Jahrhundert einordnen. Damals dominierten die sog. deutschen Schlösser, zu denen das obenerwähnte Türschloss (DV1) zählt. Die
Hängeschlösser ordnen wir zu den Riegelschlössern mit kubischem Schlosskasten zu. Das Exemplar mit häuschenförmigem Vorsprung für das Schlüsselloch (VS1) datieren wir aufgrund der Analogien ins 15. Jahrhundert
und in dieselbe Periode kann man auch die übrigen simplen Formen von eckigen Hängeschlössern (VS2-VS5)
einordnen. Es handelt sich eindeutig um Produkte der in Städten ansässigen Schlosser, vermutlich aus dem mittelslowakischen Bergbaugebiet. Auf die Herstellung von Schlössern und Schlüsseln spezialisierten sich die sog.
deutschen Schlosser. In der behandelten Region, und zwar in Radvaň nad Hronom (heute ein Stadtteil von Banská
Bystrica), entwickelte sich im 17. Jahrhundert sogar eine spezielle, auf die Herstellung von Hängeschlössern orientierte handwerkliche Produktion.
- by Lucia Pilková and +1
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Locking systems from Čebovce – Zelený hrad (Veľký Krtíš district). The collections of the SNM – Archaeological Museum include an assemblage of finds from Čebovce – Zelený hrad comprising pottery, militaria, equipment, locking systems,... more
Locking systems from Čebovce – Zelený hrad (Veľký Krtíš district). The collections of the SNM – Archaeological Museum include an assemblage of finds from Čebovce – Zelený hrad comprising pottery, militaria, equipment, locking systems, work tools, clothing and footwear components as well as other metal objects. The presented study is dealing with one of the above-mentioned groups of finds, namely with locking systems. Based on analysis and analogies we tried to exactly determine and date the door lock and the padlocks found at the locality in question. Since the locking systems were made by specialised master locksmiths, the paper also pays attention to the upswing of this craft on our territory.
The oldest Germanic finds on the territory of Bratislava? The Bratislava Oppidum. Late La Tène settlement at Vydrica in the Bratislava suburbium. Import of early Germanic A-stage pottery from the territory of the Großromstedt culture... more
The oldest Germanic finds on the territory of Bratislava? The Bratislava Oppidum. Late La Tène settlement
at Vydrica in the Bratislava suburbium. Import of early Germanic A-stage pottery from the territory of the
Großromstedt culture (Plaňany group) or Przeworsk culture in the Late La Tène oppidum environment of the LtD2
phase.
at Vydrica in the Bratislava suburbium. Import of early Germanic A-stage pottery from the territory of the
Großromstedt culture (Plaňany group) or Przeworsk culture in the Late La Tène oppidum environment of the LtD2
phase.
The oldest Germanic finds on the territory of Bratislava? The Bratislava Oppidum. Late La Tène settlement at Vydrica in the Bratislava suburbium. Import of early Germanic A-stage pottery from the territory of the Großromstedt culture... more
The oldest Germanic finds on the territory of Bratislava? The Bratislava Oppidum. Late La Tène settlement
at Vydrica in the Bratislava suburbium. Import of early Germanic A-stage pottery from the territory of the
Großromstedt culture (Plaňany group) or Przeworsk culture in the Late La Tène oppidum environment of the LtD2
phase.
at Vydrica in the Bratislava suburbium. Import of early Germanic A-stage pottery from the territory of the
Großromstedt culture (Plaňany group) or Przeworsk culture in the Late La Tène oppidum environment of the LtD2
phase.
Der Artikel geht von dem vorläufigen Fundbericht aus einer archäologischen Rettungsgrabung in der Lage Vydrica-Podhradie in Bratislava aus. Die Rettungs-Vorgrabung auf der untersuchten Fläche wurde von dem Slowakischen archäologischen und... more
Der Artikel geht von dem vorläufigen Fundbericht aus einer archäologischen Rettungsgrabung in der Lage Vydrica-Podhradie in Bratislava aus. Die Rettungs-Vorgrabung auf der untersuchten Fläche wurde von dem Slowakischen archäologischen und historischen Institut realisiert (www.sahi.sk).1
Die Grabungsarbeiten auf einzelnen Flächen entdeckten sporadische Artefakte aus älteren Zeitperioden – Neolithikum und Bronzezeit, die jedoch einen Sekundärcharakter haben. Vermutlich wurden sie von der Burgklippe abgeschwemmt, denn wir konnten keine direkten Belege von Wohnhäusern und anderen Siedlungsobjekten aus dieser Zeit erfassen.
Die älteste belegte Siedlungsaktivität repräsentiert deswegen der Torso von einem Objekt stark gestört durch eine neuzeitliche Mauer. Darin fand man ein kleines ritzverziertes Gefäß und einen tönernen Spinnwirtel, ebenfalls mit Ritzverzierung. Diese Funde datieren wir vorläufig in die Spätbronzezeit oder Früheisenzeit (Tab. 2).
Latènezeitliche Denkmäler repräsentieren vor allem zwei Öfen und zwei andachtslos verworfene Menschenskelette (Tab. 3). Von der ökonomischen Bedeutung der Vorburg zeugen die keltischen Münzfunde und Fragmente von Tüpfelplatten. Unter den Münzen konnte man zwei Typen von Prägungen erkennen (Tab. 4). Die latènezeitliche Siedlungsschicht am Fundort war mächtig, an einigen Stellen erreichte sie die Stärke von 1 m. Eine wichtige Rolle hat dabei vermutlich die Lage bei einer Donaufurt gespielt (diese Tatsache gilt auch für spätere Zeitperioden).
Die römische Kaiserzeit erfassten wir außer sporadischen Funden in jüngeren Schichten vor allem auf der Fläche östlich von Vodná veža /Wasserturm. Aus Schichten mit kaiserzeitlicher Keramik stammen auch die Funde von mehreren Fragmenten von unverzierter Terra Sigillata und römischen Ziegeln (Tab. 4). Die Besiedlung in dieser Zeit repräsentiert vermutlich eine auf Lehm gelegte Steinmauer – Mauerecke. Sie wurde vorläufig in die römische Kaiserzeit bis Völkerwanderungszeit datiert.
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Sehr deutlich vertreten war die frühmittelalterliche Siedlungsaktivität. Wir identifizierten mehrere Siedlungshorizonte, die eine Kontinuität der slawischen Besiedlung von der Wende des 8./9. Jahrhunderts bis zum 11. Jahrhundert belegen. Bemerkenswert unter den frühmittelalterlichen Funden sind die Entdeckungen von mehreren Öfen und Feuerstellen, 5 menschliche Skelette (Tab. 3), das Depot von drei großmährischen Eisenbarren, Überreste einer niedergebrannten Hütte aus dem 11. Jahrhundert und Kleingegenstände, welche die Handwerkproduktion direkt an der Fundstelle belegen (Eisen- und Knochenverarbeitung). Aufmerksamkeit verdient ein Gefäß, vermutlich von östlicher Herkunft, gefunden in einer Ofendestruktion innerhalb der niedergebrannten Hütte aus dem 11. Jahrhundert (dendrochronologische Daten, Tab. 5).
Zu den wichtigsten Funden gehören verbrannte Holzreste von einem großen Bau, die den ersten Fund dieser Art aus dem Frühmittelalter in der Slowakei repräsentieren. Das Objekt datierten wir vorläufig an die Wende des 8./9. Jahrhunderts. Seine Länge beträgt etwa 10 m, die genaue Breite konnte man nicht feststellen, da sie im Terrain nicht erhalten blieb. Das Gebäude ist durch einen Brand untergegangen (Tab. 6).
Die Bildung von Stadtparzellen auf Vydrica ist bereits seit dem Hochmittelalter belegt. Die Torsos von mittelalterlichen Architekturen erfasst nördlich und südlich der Vydrická ulica/Straße waren oft durch spätere Bebauung gestört. Die Ausgrabung ermöglichte es, die Formung von Schichten der Vydrická ulica/Straße zu verfolgen. Für die Überprüfung der historischen Parzellenteilung untersuchten wir den Raum des untergegangenen Braunecker-Palastes. Die Grabung hat erwiesen, dass man bei dessen Aufbau im 18. Jahrhundert die ältere neuzeitliche und vermutlich auch mittelalterliche Architektur teilweise ausgenutzt hat.
Die archäologische Ausgrabung bestätigte die Bedeutung des verfolgten Gebietes in mehreren geschichtlichen Perioden. Die verarbeiteten Forschungsergebnisse erweitern die Kenntnis von dem Hinterland des Bratislavaer Oppidums. Die Funde aus dem frühmittelalterlichen Horizont werden zum Erkennen der Bildung der Bratislavaer Siedlungsagglomeration beitragen, mit Nachdruck auf die werdende Vorburg. Erhaltene Informationen beeinflussen die archäologische Kenntnis nicht nur in lokalem, sondern auch in überregionalem Ausmaß.
Die Grabungsarbeiten auf einzelnen Flächen entdeckten sporadische Artefakte aus älteren Zeitperioden – Neolithikum und Bronzezeit, die jedoch einen Sekundärcharakter haben. Vermutlich wurden sie von der Burgklippe abgeschwemmt, denn wir konnten keine direkten Belege von Wohnhäusern und anderen Siedlungsobjekten aus dieser Zeit erfassen.
Die älteste belegte Siedlungsaktivität repräsentiert deswegen der Torso von einem Objekt stark gestört durch eine neuzeitliche Mauer. Darin fand man ein kleines ritzverziertes Gefäß und einen tönernen Spinnwirtel, ebenfalls mit Ritzverzierung. Diese Funde datieren wir vorläufig in die Spätbronzezeit oder Früheisenzeit (Tab. 2).
Latènezeitliche Denkmäler repräsentieren vor allem zwei Öfen und zwei andachtslos verworfene Menschenskelette (Tab. 3). Von der ökonomischen Bedeutung der Vorburg zeugen die keltischen Münzfunde und Fragmente von Tüpfelplatten. Unter den Münzen konnte man zwei Typen von Prägungen erkennen (Tab. 4). Die latènezeitliche Siedlungsschicht am Fundort war mächtig, an einigen Stellen erreichte sie die Stärke von 1 m. Eine wichtige Rolle hat dabei vermutlich die Lage bei einer Donaufurt gespielt (diese Tatsache gilt auch für spätere Zeitperioden).
Die römische Kaiserzeit erfassten wir außer sporadischen Funden in jüngeren Schichten vor allem auf der Fläche östlich von Vodná veža /Wasserturm. Aus Schichten mit kaiserzeitlicher Keramik stammen auch die Funde von mehreren Fragmenten von unverzierter Terra Sigillata und römischen Ziegeln (Tab. 4). Die Besiedlung in dieser Zeit repräsentiert vermutlich eine auf Lehm gelegte Steinmauer – Mauerecke. Sie wurde vorläufig in die römische Kaiserzeit bis Völkerwanderungszeit datiert.
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Sehr deutlich vertreten war die frühmittelalterliche Siedlungsaktivität. Wir identifizierten mehrere Siedlungshorizonte, die eine Kontinuität der slawischen Besiedlung von der Wende des 8./9. Jahrhunderts bis zum 11. Jahrhundert belegen. Bemerkenswert unter den frühmittelalterlichen Funden sind die Entdeckungen von mehreren Öfen und Feuerstellen, 5 menschliche Skelette (Tab. 3), das Depot von drei großmährischen Eisenbarren, Überreste einer niedergebrannten Hütte aus dem 11. Jahrhundert und Kleingegenstände, welche die Handwerkproduktion direkt an der Fundstelle belegen (Eisen- und Knochenverarbeitung). Aufmerksamkeit verdient ein Gefäß, vermutlich von östlicher Herkunft, gefunden in einer Ofendestruktion innerhalb der niedergebrannten Hütte aus dem 11. Jahrhundert (dendrochronologische Daten, Tab. 5).
Zu den wichtigsten Funden gehören verbrannte Holzreste von einem großen Bau, die den ersten Fund dieser Art aus dem Frühmittelalter in der Slowakei repräsentieren. Das Objekt datierten wir vorläufig an die Wende des 8./9. Jahrhunderts. Seine Länge beträgt etwa 10 m, die genaue Breite konnte man nicht feststellen, da sie im Terrain nicht erhalten blieb. Das Gebäude ist durch einen Brand untergegangen (Tab. 6).
Die Bildung von Stadtparzellen auf Vydrica ist bereits seit dem Hochmittelalter belegt. Die Torsos von mittelalterlichen Architekturen erfasst nördlich und südlich der Vydrická ulica/Straße waren oft durch spätere Bebauung gestört. Die Ausgrabung ermöglichte es, die Formung von Schichten der Vydrická ulica/Straße zu verfolgen. Für die Überprüfung der historischen Parzellenteilung untersuchten wir den Raum des untergegangenen Braunecker-Palastes. Die Grabung hat erwiesen, dass man bei dessen Aufbau im 18. Jahrhundert die ältere neuzeitliche und vermutlich auch mittelalterliche Architektur teilweise ausgenutzt hat.
Die archäologische Ausgrabung bestätigte die Bedeutung des verfolgten Gebietes in mehreren geschichtlichen Perioden. Die verarbeiteten Forschungsergebnisse erweitern die Kenntnis von dem Hinterland des Bratislavaer Oppidums. Die Funde aus dem frühmittelalterlichen Horizont werden zum Erkennen der Bildung der Bratislavaer Siedlungsagglomeration beitragen, mit Nachdruck auf die werdende Vorburg. Erhaltene Informationen beeinflussen die archäologische Kenntnis nicht nur in lokalem, sondern auch in überregionalem Ausmaß.
This article is based on published information about the rescue excavations at the Vydrica – Forecastle site in Bratislava. The rescue research preceded the oncoming new construction works. It was performed by the Slovak Archeological and... more
This article is based on published information about the rescue excavations at the Vydrica – Forecastle site in Bratislava. The rescue research preceded the oncoming new construction works. It was performed by the Slovak Archeological and Historical Institute. The excavations led to a discovery of sporadic artifacts from earlier periods – the Eneolith and the
Bronze period, but they have a secondary character. They were probably moved by waters from the castle reef, because we did not succeed in obtaining sufficient evidence of dwellings or other settlement objects from that period. The important finds are mainly from La Tène and Middle Ages periods. The La Tène period finds are identifiable especially by the discovery of 2 ovens and 4 human individuals buried without ritual. The discovery of Celtic coins and fragments of minting dosing discs confirm the economic importance of the forecastle. Among the coins, 2 types of embossing (Simmering and Karlstein type) were found. The La Tène period settlement layer at the site was massive, in some places up to 1 meter thick. Probably, its position nearby to a Danube ford contributed to its important role (this is also valid for the earlier period). The Celtic settlement on the Forecastle – Vydrica site can be dated mainly from the late La Tène period. We documented 3 archeological layers from that period. The importance of that site is confirmed largely by the finds of coins and proof of their minting. Also the discovery of stone architecture, although not as magnificent, as the one recently discovered in Bratislava
castle area, proves the prestige of the site. Besides, we also discovered some imports from distant localities. It reaffirms the strategic role of that site for the Bratislava oppidum.
The distance trade could be confirmed by findings of amber beads and of a vine leaf shaped bronze object. The catastrophic horizon is probably documented by 4 unburied human skeletons. At least one catastrophic horizon was found at the site. It seems to be situated in the final stage of Bratislava oppidum.
The growing number of finds of Noric origin sustains the increasing influence of Noric kingdom, at the
expense of Dacia power, declining after Burebist´s death (about 48-40 B.C.).
Bronze period, but they have a secondary character. They were probably moved by waters from the castle reef, because we did not succeed in obtaining sufficient evidence of dwellings or other settlement objects from that period. The important finds are mainly from La Tène and Middle Ages periods. The La Tène period finds are identifiable especially by the discovery of 2 ovens and 4 human individuals buried without ritual. The discovery of Celtic coins and fragments of minting dosing discs confirm the economic importance of the forecastle. Among the coins, 2 types of embossing (Simmering and Karlstein type) were found. The La Tène period settlement layer at the site was massive, in some places up to 1 meter thick. Probably, its position nearby to a Danube ford contributed to its important role (this is also valid for the earlier period). The Celtic settlement on the Forecastle – Vydrica site can be dated mainly from the late La Tène period. We documented 3 archeological layers from that period. The importance of that site is confirmed largely by the finds of coins and proof of their minting. Also the discovery of stone architecture, although not as magnificent, as the one recently discovered in Bratislava
castle area, proves the prestige of the site. Besides, we also discovered some imports from distant localities. It reaffirms the strategic role of that site for the Bratislava oppidum.
The distance trade could be confirmed by findings of amber beads and of a vine leaf shaped bronze object. The catastrophic horizon is probably documented by 4 unburied human skeletons. At least one catastrophic horizon was found at the site. It seems to be situated in the final stage of Bratislava oppidum.
The growing number of finds of Noric origin sustains the increasing influence of Noric kingdom, at the
expense of Dacia power, declining after Burebist´s death (about 48-40 B.C.).
The topic of the study is a cultural spatial analysis of iron axes occurring as one of the types of striking weapons at the beginning of the Early Iron Age on a relatively wide area, above all in eastern parts of the Carpathian Basin and... more
The topic of the study is a cultural spatial analysis of iron axes occurring as one of the types of striking weapons at the beginning of the Early Iron Age on a relatively wide area, above all in eastern parts of the Carpathian Basin and on the Lower Danube, in the inventory of cultures and cultural groups with nomadic elements, such as the Vekerzug culture and Ciumbrud group, partly also the Ferigile culture. Important comparative material is represented by the finds of iron battleaxes from the Early Iron Age grave units in the North Caucasus and partly also Transcaucasia (Koban culture, proto-Maeotian group of sites, Early Maeotian culture).
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